Leistungen

Die BIM-Hannover Gruppe bietet Ihnen für alle Leistungsphasen der HOAI ein ausgewogenes Dienstleistungs-angebot  an. Wir legen den Fokus auf eine kontinuierliche Verfügbarkeit aller aktuellen und relevanten Daten. Durch die verbesserte und lebenszyklusübergreifende Gesamtplanung, steigern wir die Produktivität  der Planungsprozesse hinsichtlich Kosten, Termine und Qualität.

 

Unser Ziel ist es, unsere Kunden in allen Fragen rund um das Thema BIM beraten zu können. Dabei begleiten wir die uns übertragenen Projekte durchgehend, vom Anfang - bis zur Realisierung und Bewirtschaftung im Facility Management.

 

Bei unserer Arbeit nutzen wir mordernste technische Instrumente und Techniken, wie z.B. 3D-Laserscanning, Photogrammetrie, Befliegung mittels UAV und reflektorlos messende, automatisch registrierende Tachymeter. Die erhobene Gebäudeinformationen werden dann durch die datenbankbasierende Software, auf den vorgegebene BIM-Standard gebracht:


BIM-Vermessung und Infrastruktur

Ein 3D-Laserscanner erfasst die gewünschte Umgebung rasterartig mit einem Laserstrahl. Neben der Objektgeometrie wird auch der Reflektionsgrad der Oberfläche ermittelt. Mit Hilfe der dazugehörigen Software ist es möglich, die gesamte Punktwolke darzustellen und später in ein BIM-Modell zu über-

führen. Mit einem Laserscanner lassen sich auf eine leistungsfähige Art und Weise schnelle Aufmaße von komplexen Strukturen, Landschaften, Bauwerken und deren Einrichtungen erzeugen. Um auch hochkom-

                                                                                                                  plexe Objekte scannen zu können, setzen wir unter  

                                                                                                                  anderem den FARO Focus 3D X330 Laserscanner ein.

 

BIM für die Infrastruktur

 

Wenn wir BIM für die Infrastruktur im Zuge des Zyk-

luses einer Planung betrachten, also über die  Ausführung bis hin zur Verwaltung, dann gruppiert sich diese im Zuge des Vorentwurfs ein. Sprich ein Zeitpunkt, wo wir uns in der Entwurfsfindung befinden und wo wir mehrere Ideen gegeneinander abwägen und Auftraggeber oder auch die Öffent-lichkeit von unserer Ideen oder dem Lösungsansatz für das Projekt überzeugen müssen. Das bedeutet, der Fokus wird nicht nur auf das BIM-Projekt als solches gelegt, sondern bezieht auch die gesamte Umgebung wie z.B. Straßen, Gebäude, Gelände, Wasserflächen etc. mit ein. Dies ermöglicht ein umfassendes Gesamtbild mit allen wirtschaftlichen Hintergründen wie z.B. Versorgungsleitungen. Kombiniert mit den vorhandenen GIS-Datensätzen und den eigenen realistischen 3D-Modellen verbessert es die Zusammenarbeit in den Projektteams und den Kooperationspartnern.

 

Alle Daten können über einen Web-Viewer zur Verfügung gestellt werden.

Photogrammetrie und Befliegung mittels UAV

 

Ein unbemanntes Luftfahrzeug (UAV oder auch Multicopter) ist eine relativ neue Technologie und erschließt einen weiteren Bereich in der Vermessung.  Es ermöglicht z.B. schwer erreichbare oder große Gebiete in sehr kurzer Zeit zu erfassen. Die aus den Bildern zusätzlich gewonnene 3D-Punktwolke ist sehr dicht (Auflösung < 1cm) und zuverlässig und ist ideal als Ergänzung zum terrestrischen Laserscanning zu sehen.  Die Punkwolke lässt sich auch verwenden, um ‚True-Orthophotos‘ mit einer hohen Genauigkeit (< 2pixel) und ein ‚digitales Höhenmodell‘ zu erhalten.

 

Die Luftbildaufnahme bietet vielseitige Anwendungen:

  • Vermessung großer oder unzugänglicher Flächen aus der Luft
  • Schaffung von Grundlagen für GIS-Systeme    und 3D-Stadtmodellierung
  • Vermessung und Kartierung von großflächigen Ereignissen


BIM-Konstrukteur

Unsere BIM-Konstrukteure arbeiten büroübergreifend  im Team und garantieren Ihnen so eine schnelle, zuverlässige und auf Ihre Arbeitsprozesse angepasste Bearbeitung Ihrer BIM-Projekte.

 

Wir arbeiten mit den neuesten Versionen der marktüblichen BIM-Software. Daher agieren wir nicht auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern operieren mit der open BIM-Methode. Sie profitieren  von einem offenen Datenaustausch über die IFC-

Schnittstelle und der Unabhängigkeit von der Auswahl der Software.

 

Um bei den ständig wechselnden und immer schneller werdenen Planungprozesse im Bauwesen mithalten zu können, nehmen unsere Mitarbeiter und auch Partner regelmäßig an Weiterbildungen verschiedenster Bildungseinrichtungen teil.

 

BIM-Software

 

Alle namhaften CAD-Hersteller bieten mittlerweile ein umfangreiches Sortiment an BIM-Software an. Von kleineren Insellösungen bis hin zum BIG BIM, können alle Planungszweige bedient werden. Dabei wird auf einem datenbankbasierenden  Gebäude-modell gearbeitet, welches eine Verknüpfung zwischen Informationen und Geometrien ermöglicht.

 

Um sowohl die internen als auch die externen Gebäudestrukturen überprüfen zu können, setzen wir Tools wie den Solibri Model Checker SMC ein. Der SMC führt erweiterte Kollisionsanalysen, Fehler-erkennungen, Prüfung auf Barrierefreiheit, Modell-vergleiche sowie vollständige Auswertungen durch. 

 

Durch diesen Prozess garantieren wir Ihnen höchste Qualitätskontrollen in der Planung, im Bau und dem Facility Management.

Zusammenarbeit und Datenaustausch über IFC

 

Die grundlegende Voraussetzung ist, dass ein Gebäudemodell in einem bauteilorientierten BIM-System erstellt wird. Um beim IFC Datenaus-tausch zwischen den Architekten und dem Hausplaner eine Mindestqualität zu gewährleisten, muss das Gebäudemodell im Ausgangssystem zumindest die Räume und raumbildenden Konstruktionselemente als Bauteilobjekte enthalten.

Die meisten modernen BIM Systeme für Architekten und Haustechniker bieten die Bauteilfunktionen in Wand, Tür, Decken, Stützen oder anderen bauteil-spezifischen Funktionen. Häufig lassen sich mit den Eigenschaftsbefehlen für diese Bauteile auch vorde-finierte Attribute (wie z.B. die IFC Eigenschaftssätze) oder frei definierte Attribute den Objekten zuweisen.



BIM-Management

Als BIM-Manager beraten wir Bauherren hinsichtlich BIM-Ziele und Strategien. Gemeinsam erarbeiten wir die auf Ihr Unternehmen  abgestimmten Richtlinien und Standards. Dabei greifen wir auf aktuelle internationale Normen zurück. Die Richtlinien bilden das Grundgerüst einer erfolgreichen BIM-Implementierung.

 

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der BIM Execution Plan - BEP oder  übersetzt der Projektabwicklungsplan. In einem BEP werden die Projektziele definiert, die in den folgenden BIM-Projekten erreicht werden sollen. Dabei gilt das Motto, die Ziele so realistisch wie möglich, aber so konsequent wie nötig zu formulieren.

 

Sind die Ziele definiert, müssen in einem weiteren Schritt die Prozesse aufgeführt werden. Diese beschreiben unter anderem den Datenaustausch zwischen den einzelnen Fachplanern, die Datenabgabe und die Prüf- und Genehmigungsprozesse.  Alle Dokumente werden fester Vertragsbestandteil und verbindlich für alle Projektbeteiligten festgelegt. Auch die Vergütung einer BIM-Leistung nach der HOAI wird hier geregelt.

BIM-Management im Bestand

 

Als Ausgangssituation gehen wir von einem  Bestandsgebäude aus dem Jahr 1970 aus, bei dem keine verwertbaren Gebäudeinformationen wie Grundrisse, Schnitte oder Ansichten vorliegen.

 

Von diesem Gebäude, welches zu einem späteren Zeitpunkt modernisiert werden soll, wird ein digitales 3D-Modell benötigt.

 

Grundlage bilden die oben genannten 3D-Laserscan-

daten, die das Modellieren in Punktwolken ermöglichen.

 

Unser Ziel ist es, die Realität so gut es geht, abzu-

bilden. Das Gebäude wird dabei von Anfang an mit parametrischen Bauteilen modelliert, die mit weiteren Informationen verknüpft werden. Um den gewünschten Zeichnungsstandard zu erreichen, orientieren wir uns an der Gliederung LoD / LoI (Level of Detail / Level of Information), gestaffelt von LoD 100-500.

 

Für Bestandsgebäude liegt der vorgegebene Detaillierungsgrad in der Regel bei LoD 300 oder LOD 350, sprich Angaben zu den einzelnen Bauteilen mit Spezifikationen und Informationen.

BIM-Management in der Neubauplanung

 

BIM kommt bereits in der Konzeptphase wie z.B. bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien, Sonnen- und Schattenstudien oder in der frühen Kosten-

schätzung zum Einsatz (LoD100). Das Gebäude-modell wird mit jeder Leistungsphase detaillierter, wodurch der Informationsgehalt nahezu auto-

matisch wächst.

 

Im Bauprojekt erfolgt dann die Fachprüfung und Koordination, statische Berechnung und Kolli-sionsanalyse. Hierdurch werden bereits Fehler in der Planung aufgedeckt, bevor auch nur ein einziger Stein auf der Baustelle gelegt wird.

 

Auf dieser Grundlage lassen sich dann sowohl Mengen als auch Kosten ableiten, die wiederum für die Ausschreibung von Bedeutung  sind (LoD 200).

 

In der Bauausführung können dann Bauteile den verschiedenen Bauphasen zugeordnet und das Projekt mit einem Bauzeitplan kombiniert werden. So lassen sich 4D-Bauabläufe simulieren (LoD 300 - LoD 400).

 

Für die Verwendung der Gebäudedaten im Facility Management, werden Informationen in dem höchsten Detaillierungsgrad benötigt (LoD 500).



BIM im Facility Management

Das Facility Management benötigt schnellen Zugriff auf technisch belastbare und aktuelle BIM-Modelle. Die     Entscheidungsprozesse über den gesamten Lebens-zyklus, werden durch eine digitale Bestands-dokumentation deutlich beschleunigt.

 

In Verbindung mit einem CAFM-System (Computer-Aided Facility Management) ist die Wertschöpfungskette durch die BIM-Methode noch lange nicht erreicht.

 

Durch die Verwendung eines BIM-Modells über alle Leistungsphasen hinweg, ist eine verlustfreie Daten-übergabe mit einer hohen dichte an Informationen garantiert.

 

Schwerpunkte:

- Inventar-, Anlagen- und Geräteverwaltung

- Flächenmanagement

- Instandhaltungsmanagement

- Reinigungsmanagement

- Vertragsmanagement

- Schlüsselmanagement

- Dokumentenverwaltung

- Störungsmanagement

- Auftrags- und Fristenverwaltung

- Fuhrparkmanagement

 

Wir analysieren die vorhandenen Daten und bewerten sie auf die Verwendbarkeit für das Vorhaben. Im An-

schluss legen wir mit Ihnen zusammen fest, welche Geschäftsprozesse im Facility Management unterstützt werden sollen, wie sie ablaufen und wer organisatorisch eingebunden werden soll. Basierend auf den Ergebnissen erstellen wir ein Konzept der Datenhaltung und definieren die Anforderungen für den Einsatz geeigneter CAFM-Auswahl. Als neutraler Berater unterstützen wir Sie bei der Auswahl, der Beschaffung und der Einführung der CAFM-Software.

 

Wir unterstützen Sie in der Einführungsphase und sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen Qualitäts-standards. Für die unternehmensweite Integration des CAFM-Projektes in die vorhandene Systemlandschaft, stehen wir Ihnen über die gesamte Projektlaufzeit hinweg zur Verfügung.